München, 10/11/10

Hochglanz hat Hochsaison ? National wie International


134 Titel ? 24 Länder und 150 Mio Leser.

Der CondéNast Verlag in drei Zahlen.

 

Wolfgang Winter, Publisher der GQ und der AD, Condé Nast Verlag München berichtet exklusiv beim CommClub München über internationale Entwicklungstrends von Print-Magazinen im Luxusmarkt. 

 

Trotz iPad, Social Media und digitalem Zeitalter, können sich die Verlagshäuser von Printprodukten im Luxussegment seit Jahren über stetige Zuwachsraten freuen. ?Online und Cross Media hat sich für uns lediglich als Add-on für unsere Leser etabliert. Rund 78 Apps bieten wir zwischenzeitlich mit an? so Wolfgang Winter. Allerdings setzen sich nur die wirklichen Premium-Produkte durch.

 

Wichtig für die Akzeptanz ist zum einen eine internationale Marke aber auch eine sehr stak regionale Ausrichtung des Produkts. Das bedeutet dass jedes Land völlig individuelle Inhalte erarbeitet und kaum Möglichkeiten bestehen, Fotostrecken und / oder Texte zu übernehmen. Das heißt die GQ z.B. erscheint in 17 Ländern, was bedeutet, dass es 17 wirklich komplett individuelle Ausgaben des Magazins gibt.

 

Einen kleinen Hinweis gab es an dieser Stelle zur Modebereitschaft der deutschen Männer. Im internationalen Vergleich, auch im europäischen Vergleich, ist der Deutsche Mann eher zurückhaltend und konservativ. Deshalb können kaum Inhalte und Modestrecken z.B. aus einer Italienschen GQ übernommen werden.

 

1868 erscheint erstmals die Vanity Fair mit künstlerischen Illustrationen unter dem von französischen Auswanderern gründeten Verlagshaus in den USA. Noch heute wird der nun internationale Verlag privat geführt.

 

Es ist ein Markenzeichen, dass für Publikationen wie z.B. für die Vogue nur die besten Fotografen, wie z.B. Annie Leibovitz oder Michel Compte arbeiten. Auch schreibt schon mal Tom Wolfe ein Essay. Nur die Besten, Künstler und Menschen mit ?Passion?, mit Leidenschaft für Mode und für das was sie tun, arbeiten für Condé Nast.

 

Für den CommClub hatte Wolfgang Winter diverse Belegexemplare dabei, die man sonst vielleicht nicht so oft zu Gesicht bekommt: eine Chinesische Vogue, eine russische AD sowie spanische, englische oder deutsche Ausgaben der GQ. ?Wir müssen Trendsetter sein, Avantgardisten. Wir müssen der Mode immer einen Schritt voraus und immer etwas mutiger sein. Das ist die Erwartung die unsere Leser an unsere Produkte stellen.

 

Die Veranstaltung fand in den Seminarräumen der BAW statt. Dies auch im Zeichen, dass die CommClubs und die BAW in Zukunft ihre Zusammenarbeit wieder stärker intensivieren wollen. ?Übrigens mit ein Grund warum ich Ihre Einladung gerne angenommen habe: wir haben sehr gute Absolventen der BAW als Mitarbeiter in unserem Team? so Wolfgang Winter.

 

Fotogalerie (5 Bilder)

Bilder der Veranstaltung