München, 31/01/11

Systemisches Konsensieren


Christiane Wittig

 

Die Bandbreite zwischen ja und nein entdecken und einen tragfähigen Beschluss herstellen.

 

Dies ist kurz zusammengefasst die Methode des Systemischen Konsensierens.

Am Montag den 31. Januar 2011 fand sich der CommClub mehr zu einem Coaching denn zu einem Vortrag in der BAW zu diesem Thema zusammen.

Demokratische Abstimmungen basieren auf Mehrheiten. Aber eine Entscheidung zu einem klaren JA oder NEIN, Variante A oder B ist oftmals unterschiedlich stark ausgeprägt. Das ist die Basis dieses Systems.

 

Beim Konsensieren geht es darum, den Gesamtwiderstand gegen eine Entscheidung in der Gruppe möglichst gering zu halten und die Lösung mit der größtmöglichen Tragfähigkeit innerhalb einer Gemeinschaft zu finden.

Und darin waren sich die Teilnehmer einig: Systemisches Konsensieren ist eine interessante, andere und neue Möglichkeit zur Lösungsfindung. Das System ist einfach zu verstehen und durchzuführen. Aber ist es auch realistisch? Die Machbarkeit, so befürchten die Teilnehmer, ist noch stark vom „Konsenswillen“ der nächsten Hierarchieebene abhängig. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten das System einzusetzen.

 

Allerdings kann bereits das verinnerlichte System zukünftige Fragestellungen - und somit Diskussionen und Entscheidungsfindungen - positiv beeinflussen.

Viel Erfolg allen Teilnehmern beim Ausprobieren.

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Fotos: Hack